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Neues Buch zur Geschichte des FSV Zwickau

Noch im November 2012 erscheint ein neues Buch über die Geschichte des FSV Zwickau. Das 480-seitige Werk der Autoren Norbert Peschke und Dieter Völkel im Format A4 wird 29.90 Euro kosten und wird sowohl im FSV-Fanshop als auch im Onlineshop erhältlich sein.
Mindestens 13 verschiedene Mannschaften bilden seit 1902 den „Stammbaum" des FSV Zwickau. Dieses stark bebilderte Buch (z. T. farbig) beleuchtet die Geschichte aller Fußballvereine, die im Lauf der Jahrzehnte das Fundament des traditionsreichen FSV Zwickau, des höchstklassigen Fußballvereins in der Stadt Zwickau (1. DDR-Meister, 3-facher DDR-Pokalsieger, 2. Bundesliga), bilden. Es endet mit dem erfolgreichen Aufstieg des FSV Zwickau in die Regionalliga Nordost. Der ausführliche Statistische Teil mit den zahlreichen Tabellen wertet das Buch zu einem über die Grenzen Zwickaus gehenden Nachschlagewerk auf.


Eine weitere wichtige Aufgabe dieses Buches ist die Darstellung der diskriminierenden Fußball-Sportpolitik in der DDR. Stellten die Funktionäre die ZSG Horch Zwickau 1949 bei den BSG-Gründungen noch als Vorbild hin, wurde bei der Clubbildung der zweitklassige SC Motor Jena vorgezogen. Die für den imaginären Herbstmeistertitel ausgelobte Reise in den Orient sollte der Tabellenzweite ASK Vorwärts Berlin erhalten. Als die Zwickauer BSG-Leitung protestierte und Motor Zwickau die Reise doch noch erhielt, wurde die reisegeschwächte Mannschaft nach ihrer Rückkehr wettbewerbsverzerrend mit vier Punktspielen in 14 Tagen bestraft, was den Meistertitel kostete. Warum behaupten viele Dresdner in unsportlicher Weise noch heute, das entscheidende Meisterschaftsspiel im Jahre 1950 zwischen der SG Dresden-Friedrichstadt und der überlegenen ZSG Horch Zwickau sei trotz eines deutlichen 1:5 manipuliert worden? Warum wurden acht Motor-Spieler gesperrt, weil sie den Wimpel der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft nicht angenommen hatten? Warum wurden die gegen den Abstieg kämpfenden Zwickauer in der Oberliga mit Punktabzug bestraft, weil ihr Spieler E. Franz im Europapokal herausgestellt worden war? Warum ließ ein Schiedsrichter im Spiel Sachsenring Zwickau gegen den BFC Dynamo (2:1) acht Minuten nachspielen? Warum wurden von der BSG Sachsenring ständig Leistungsträger zur Nationalen Volksarmee eingezogen und die von den Fußballclubs nicht?
Auf diese und viele anderen Fragen zu den Skandalen in der DDR-Oberliga erhalten Sie die Antwort in diesem Buch. Es wird im Fanshop des FSV Zwickau erhältlich sein. Außerdem veranstalten die beiden Autoren am Freitag, den 23. und Sonnabend, den 24. November 2012, in den Zwickau Arcaden Signierstunden. Hier können dieses und andere Bücher über die Zwickauer Geschichte erworben werden.